Glykämischer Index
Der glykämische Index (GI) bestimmt, ob wir dick oder dünn werden. Lebensmittel werden nicht mehr nach ihren Kalorien, sondern nach ihrem glykämischen Index bewertet. Die Kohlenhydratlieferanten Obst, Gemüse, Brot, Süßigkeiten etc. werden Werte von 1 bis 110 zugeordnet, wobei Zucker mit dem Wert 100 gleichgesetzt ist.
Zahlreiche Menschen, die vor allem Lebensmittel mit niedrigem glykämischen Index (Wert unter 50) zu sich nahmen, verloren spielend Ihre überflüssigen Pfunde.
Der Glykämische Index (GI) beeinflusst das Insulin
Der Einfluss eines Lebensmittels auf den Blutzuckerspiegel und das Hormon Insulin wird durch den glykämischen Index gemessen. Je weniger ein Nahrungsmittel den Blutzuckerspiegel in die Höhe treibt, je weniger Insulin ausgeschüttet wird, desto geringer ist sein GI – und umgekehrt. Lebensmittel, insbesondere Kohlenhydrate mit einem hohen GI, die den Blutzucker schnell und hoch ansteigen lassen, locken viel Insulin. Und das macht dick!
Denn als unser wichtigstes Speicherhormon schickt Insulin das Fett direkt in die Fettzellen. Und dort bleibt es!
Ferner reagiert der Körper zahlreicher Menschen schon auf einen nur geringen Anstieg des Blutzuckerspiegels mit einer überhöhten Menge an Insulin. Diese Überproduktion von Insulin heißt Hyperinsulinismus und führt häufig zu Übergewicht und Fettleibigkeit.
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